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Thale

Vorschaubild

Tierpark
Der Tierpark "Hexentanzplatz" zeigt seit 1973 in meist naturbelassenen, großräumigen Anlagen, einen repräsentativen Querschnitt gegenwärtig und ehemals in Deutschland beheimateter Tierarten. Sie haben so, besser als bei einem Waldspaziergang, Gelegenheit die Fauna und Flora unserer Heimat zu erleben. Zu entdecken gibt es unter anderem Braunbär, Wolf, Luchs, Rot- und Damwild, Mufflon, Wildschweine, Rotfüchse, Auerhühner, Steinadler, Milane, Wanderfalken, Fischotter, Birkhühner, Uhus, Baummarder, Kreuzottern und natürlich unser Symboltier - die Wildkatze. Vor kurzem wurde im Tierpark auch das neue Wolfsgehege eingeweiht. Das sollten Sie sich ansehen! Insgesamt sind es mehr als 70 Tierarten. Dabei verlangt der Park nach einem aufmerksamen Besucher, denn fast alle Tiere haben die Möglichkeit, sich dann und wann in Ruhezonen zurückzuziehen. Da der Tierpark es sich zur Aufgabe gemacht hat, besonders bestandsbedrohten Tieren eine Heimatstätte zu bieten, ist die Mitarbeit in entsprechenden Zucht- und Auswilderungs-programmen eine Selbstverständlichkeit. Derzeit ist der Tierpark an solchen Programmen für Steinkäuze, Wildkatzen, Fischotter und europäische Nerze beteiligt.

Bergtheater
Am 8. Juli 1903 wurde die traditionsreiche Naturbühne durch das Frühlingsspiel "Walpurgis" feierlich eröffnet. Theatergründer Dr. Ernst Wachler wollte eine Bühne nach dem Vorbild griechischer Amphitheater im Harz schaffen.

Bodetal
Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war dieses urwüchsige schroffe Tal kaum begehbar. Die reißende Bode wurde damals noch nicht reguliert und hatte einen höheren Wasserstand. Da noch keine Wege ausgebaut waren, konnte man nur am Flussbett ins Talinnere vordringen. Erst mit der zunehmenden Entwicklung des Fremdenverkehrs wurden um 1818 erste schmale Wanderpfade angelegt. Grenzsteine zeigen, dass die Bode einst ein Grenzfluss war. Die rechte Flussseite gehörte zum Königreich Preußen, die linke oberhalb des Bodekessel zum Herzogtum Braunschweig. Bereits 1937 wurde das Bodetal zwischen Thale und Treseburg (475 ha) zum Naturschutzgebiet erklärt.

Hexenplatz
Die Felsenklippe die mit 451m die Roßtrappe um 48m überragt, erlangte im Laufe des 19. Jahrhunderts ihre heute Popularität. Der Hexentanzplatz war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein altsächsischer germanischer Kultort, an dem vor allem in der Nacht zum 1.Mai, der jetzigen Walpurgisnacht, Rituale abgehalten wurden. Nach der These von J. P. Chr. Decker zogen die Sachsen nachts zu ihrer alten Kultstätte, um dort ihre heidnischen Bräuche weiter zu pflegen. Die Sachsen hätten die von Karl d. Gr. aufgestellten Wachen überlistet, indem sie sich mit Besen und Heugabeln bewaffneten, verkleideten und die Gesichter schwärzten. Zu Tode erschreckt, flohen die christlichen Wächter und erzählten fortan vom schaurigen Treiben der Hexen und Teufel. Vom Hexentanzplatz aus führt der Sachsenwallweg zur ehemaligen Homburg, deren Überreste sich im Bereich hinter dem Bergtheater befinden. Die Homburg war wie die Winzenburg auf der Roßtrappe eine Fluchtburg. Vermutlich diente sie noch lange Zeit nach der Einführung des neuen christlichen Glaubens als Ort, an dem heimlich alten heidnischen Glaubensvorstellungen und Bräuchen nachgegangen wurde.

Roßtrappe
Der berühmte Felsgipfel (403 m) oberhalb des linken Bodeufers gilt als eine der großartigsten Felspartien nördlich der Alpen. Seit Jahrhunderten ranken sich um das Granitmassiv zahlreiche Sagen.

(Quelle: thale.de)

Homepage: www.thale.de